Albert-Schweitzer-Gymnasium Sömmerda

Exkursion zu Goethes zweitem Faust

Nachdem einige Elft- und Zwölftklässler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Sömmerda sich mit Mühe durch Johann Wolfgang von Goethes anspruchsvolles Werk "Faust. Der Tragödie zweiter Teil" kämpften, wurde durch die jeweiligen Deutschlehrerinnen, Frau Tandler, Frau Körber und

Frau Hensgen, eine Theaterfahrt nach Weimar ins Nationaltheater geplant.
Dort sollte nämlich genau dieses Drama auf der Bühne künstlerisch in Szene gesetzt werden, was natürlich eine perfekte Gelegenheit für die Schüler bot, die Behandlung des Romans anschaulich abzurunden. Und so machten sich die Klassen der zwei ältesten Jahrgänge mit ihren Deutschlehrerinnen am Freitagabend dem 27. Januar 2017 auf die Reise dorthin. Zunächst sorgte die zähe Stückdauer von ganzen drei Stunden unter vielen Schülern für Unmut, da sich diese wahrscheinlich eine bessere Ausgestaltung ihres Freitagabendprogrammes vorstellen konnten. Alle Schüler und Lehrer hatten ihre Plätze eingenommen und die Inszenierung der Tragödie konnte beginnen. Schnell wurden die Zuschauer durch spektakuläre Bühneneffekte, wie Licht- und Soundgestaltung, aufmerksam gemacht und überzeugt. Allerdings waren es nicht nur jene, welche dem Theaterstück sein Flair verpassten. So konnten beispielsweise auch die Schauspieler mit Qualitäten, wie einem perfekt einstudierten Text und dazugehöriger Betonung überzeugen. Hierdurch konnte ein gutes Verständnis bei den jungen Abiturienten, mit deren Vorwissen, erzielt werden. Und so wurde bei einigen das vorerst als langweilig und einschläfernd erwartete Schauspiel doch noch zur interessanten Handlung, welche man durch Hintergrundwissen auch akribisch nachvollziehen konnte. Als die Aufführung letztlich doch ein Ende fand, war Erleichterung und Freude seitens der Schüler aber natürlich auch seitens der Schauspieler zu erkennen und es wurde laut Beifall gejubelt. Am Ende des Tages freute man sich unter den Gymnasiasten und Lehrern natürlich auf die Wiederankunft am ASG. Jedoch war das nicht der einzige Grund zur Freude, viele waren auch glücklich etwas mit Freunden unternommen und sich kulturell weitergebildet zu haben. Insbesondere war aber darüber hinaus ein Gefühl der Zusammengehörigkeit aller Schüler, durch das gemeinsame Präsenzzeigen und Auftreten zu spüren. Letzten Endes war es also mit dem Zusammengehörigkeitsgefühl von Schülern und Lehrern und der großartigen Theateraufführung ein gelungener Ausflug in die Kulturstadt Weimar! :)
Marvin Skopp A 18:3