Albert-Schweitzer-Gymnasium Sömmerda

Tschüss Führerschein! - Workshop zum autonomen Fahren

Autos, die ihr Ziel automatisiert erreichen und bei denen der Fahrer bedenkenlos die Hände vom Lenkrad nehmen kann: Das verspricht die Zukunft des autonomen Fahrens.

Im Rahmen von LaaO mit Schülern des Informatikkurses 11 hatte Herr Huste am 26. Juni zwei Mitarbeiter von Texas Instruments eingeladen.

Texas Instruments? Fast alle von uns verbanden mit dieser Firma die Taschenrechner aus dem Mathematikunterricht. Deshalb war es interessant zu erfahren, in welchen Bereichen und an welchen Themen TI noch arbeitet.

In einem einem vierstündigen Workshop wollten wir nun Fragen zum autonomen Fahren diskutieren und im einem praktischen Teil Programme zum autonomem Fahren erstellen und an einem "Rover" testen.

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Im ersten Teil des Workshops haben wir uns dann in Gruppen darüber ausgetauscht, welche Aspekte das autonome Fahren berührt.
Dabei wurde von allen Gruppen "erhöhte Verkehrssicherheit" genannt.
Es stellte sich auch die Frage: Was passiert, wenn eine Kollision nicht mehr vermieden werden kann?
Dann muss das Auto entscheiden: Mensch oder Baum (Und was ist mit den Menschen im Auto?) oder welche Alternativen gibt es noch.
Das sind keine einfachen Fragen.

Im zweiten Teil des Workshops haben wir dann ebenfalls in Gruppen Teilprogramme zum autonomen Fahren erstellt und am selbstfahrenden Rover
ausprobiert. Dazu nutzen wir die auf dem Taschenrechner implementierte Programmiersprache TI-Basic.

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Aufgabenstellung 1 war das Realisieren des Umfahrens eines Häuserblocks. Dazu musste ein Papierrechteck, welches den Hausblock darstellte, umfahren werden.
In einem weiteren Programm haben wir den Ultraschallsensor genutzt, um den Rover ohne Kollision vor einem Hindernis zum Stehen zu bringen.

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Am schwierigsten war das dritte Programm, bei dem der Rover geradeaus fahren und die Spur halten sollte. An einer Haltelinie sollte er stoppen, blinken und links abbiegen. Nach der Weiterfahrt sollte er dann an einer blauen Linie endgültig anhalten.

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Insgesamt war es für uns spannend und sehr interessant zu sehen, dass wir mit dem Rechner auch programmieren können.
Und die so geschriebenen Programme lassen zumindest im Modell den Rover bereits weitgehend automatisch fahren.